Konzernergebnisse 2024, aktuelle Erfolge und strategische Ausblicke auf das laufende Geschäftsjahr
Die Schulte-Schlagbaum AG bestätigte ihre Prognose für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024. Im Geschäftsjahr 2024 hat der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von rund 57.320 TEUR erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem leichten Rückgang von rund 1,7 Prozent. Insgesamt ist das operative Betriebsergebnis (EBIT) des Konzerns auf +737 TEUR (Vorjahr: -1.921 TEUR) sowie das Konzernergebnis auf +271 TEUR (Vorjahr: -2.338 TEUR) gestiegen.
Mechanischer Lösungsbereich
Der mechanische Produktionsbereich der Unternehmen der Schulte-Schlagbaum-Gruppe hatte sich im Geschäftsjahr 2024 erneut in einem herausfordernden Marktumfeld zu behaupten. Dies galt für alle drei Produktionsstandorte, Velbert, Groitzsch und Schänis (Schweiz).
Im Bereich der Schloss- und Schließblechsysteme konnten die Schulte-Schlagbaum AG und ihre Tochterfirma Sächsische Schlossfabrik GmbH ihr operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Gerade im Hinblick auf den stabilen Auftragseingang im zweiten Halbjahr 2024, lässt dies einen positiven Ausblick für das laufende Geschäftsjahr zu.
Mit der Automatisierung der Fertigung der mechanischen Schlösser plant die SAG in diesem Zusammenhang für 2025 eine der größten Einzelinvestitionen in der Unternehmensgeschichte. Das Ziel dieser umfangreichen Maßnahme ist die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit „Made in Germany“. Zugleich ist diese Investition ein klares Bekenntnis zum Standort Velbert, wie Vorstand Thomas Golatta in seinem Bericht betonte.
Trotz konjunkturell herausforderndem Umfeld in der Schweiz sowie der übrigen DACH-Region kann die STS Systemtechnik Schänis auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückblicken. Gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei Personal- und Betriebsausgaben konnten die rückläufigen Umsätze kompensieren und das Betriebsergebnis um 16 Prozent erhöhen. Das Unternehmen blickt optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr; die getätigten Investitionen in die Produktentwicklung sollen den Standort Schänis weiter stärken.
Digitaler Lösungsbereich
Der Geschäftsbereich der elektronischen Möbel- und Türschließsysteme am Standort Velbert hatte seinen Fokus im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem auf den Aufbau eines Spezialisten-Teams F&E, die Optimierung von Prozessen und Qualitätskontrollen gesetzt, um eine Stabilisierung der Produktqualität im Vergleich zum Vorjahr zu erlangen und Innovationen voranzutreiben. Gerade im zweiten Halbjahr 2024 zeigten diese Maßnahmen Wirkung, wodurch Kundenbeziehungen wieder nachhaltig gefestigt werden konnten. Auf dieser Basis sind die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2025 positiv. So konnte eine erste, wichtige Produktinnovation bereits erfolgreich auf den Markt gebracht werden, mit sehr positiver Kundenresonanz.
Bei der Tochterfirma eccos pro gmbh war das Geschäftsjahr 2024 von einschneidenden Veränderungen geprägt. Hier wurde die Reststrukturierungen aktiv vorangetrieben, was auch personelle Veränderungen an Schlüsselpositionen mit sich führte. Als direkt Folge dieser Maßnahmen ist die verbesserte Ertragslage zu werten. Zwar konnte das ambitionierte Umsatzziel zum Jahresende noch nicht ganz erreicht werden, jedoch greifen die Maßnahmen spürbar und bilden die Grundlage für den Geschäftserfolg im Jahr 2025.
Die österreichische Tochter novacom software gmbh erzielte mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte einen 2024 bemerkenswerten Erfolg. Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was in erster Linie auf die durch die Teuerung gestiegenen Personalkosten zurückzuführen ist, die sich spürbar auf die Ergebnislage ausgewirkt haben. Aufgrund der im abgelaufenen Geschäftsjahr vorgenommenen, wichtigen Produktanpassungen gemäß der Marktanforderungen, etwa in den Bereichen Mobile Payment und Selfordering-Lösungen, sind die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr jedoch optimistisch. Verstärkend wirkt hierauf die tendenziell positive Entwicklung des Tourismussektors in Österreich.
Wegweisende Schritte mit neuer Markenidentität
Als Unternehmensgruppe hat sich die SAG in den vergangenen 1,5 Jahren in vielen wichtigen Bereichen neu aufgestellt, um nicht nur den wachsenden Herausforderungen in den verschiedenen Zielmärkten zu begegnen, sondern diese Entwicklungen gezielt als Chancen zu nutzen.
2025 nun präsentiert sie sich ihren Zielmärkten als eine neue, innovative und zukunftsgerichtete SAG-Gruppe, deren strategischen Ziele für die kommenden Jahre klar definiert sind. Dabei soll die gebündelte Expertise aller Gruppenunternehmen konsequent für die wirtschaftliche Stärke der gesamten Gruppe und zum Wohl aller Stakeholder und Stakeholderinnen eingesetzt werden. Geeint unter der Vision „Wir verbessern das Leben der Menschen, indem wir Sicherheit und Service zur Selbstverständlichkeit, Arbeitsprozesse smarter und Erlebnisse schöner machen.“ An der Umsetzung dieser Vision arbeite man gemeinsam Tag für Tag, betonte Thomas Golatta.
Um für diese Innovationskraft und einen ungebrochenen Pioniergeist auch visuell ein klares Zeichen zu setzen, hat die SAG-Gruppe eine Dachmarke entwickelt, die im Rahmen der Hauptversammlung den anwesenden Aktionärinnen und Aktionären präsentiert wurde. Ein gemeinsames neues Corporate Design verbindet die Gruppe nun auch visuell – ohne dass die einzelnen Unternehmen ihre Eigenständigkeit verlieren. „Gemeinsam smart. Gemeinsam stark.“ lautet dabei der neue Claim der Gruppe, der die strategische Marschrichtung und den Kern der neuen Markenidentität auf den Punkt bringt.
„Die Zukunft der Schulte-Schlagbaum-Gruppe ist vielversprechend, und die gemeinsamen Entscheidungen, die wir heute treffen, ebnen uns systematisch den Weg zu unserem nachhaltigen Erfolg“, formulierte der Vorstand schließlich sein optimistisches Fazit und sein Versprechen gegenüber Aufsichtsrat, Aktionärinnen und Aktionären.
Beschlüsse der Hauptversammlung
Im Rahmen der Hauptversammlung wurden die Beschlussvorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat durch Stimmabgaben der Aktionärinnen und Aktionäre bestätigt. Insbesondere der Ausschüttung einer Dividende in Höhe von vier Euro pro Stückaktie sowie der Mandatsverlängerung von Felix Maier als Mitglied des Aufsichtsrats wurden mit großer Mehrheit zugestimmt.
Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen: Diese Meldung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen über das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Schulte-Schlagbaum-Gruppe und deren einzelnen Geschäftseinheiten und Tochtergesellschaften. Diesen Aussagen liegen Annahmen und Prognosen zugrunde, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen und aktuellen Einschätzungen beruhen. Sie sind mit einer Vielzahl von Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der tatsächliche Geschäftsverlauf kann daher wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen.